1. Home
  2. MapEdit AppBuilder
  3. AppBuilder – Datenbanken

AppBuilder – Datenbanken

Im Datenbanken Repositorium befindet sich die Beschreibung für das Handling von Datenbanken

Das Datenbank Repositorium besteht aus weiteren untergruppierten Repositorien:

  • Verbindungen
  • Umleitungen
  • Datenmodell Vorlagen
  • Planung
  • Datenprüfung (erst ab Rel 21.2.102)

Verbindungen

MapEdit unterstützt die Datenstruktur von MapEdit und von AutoCAD Map 3D. Andere Datenstrukturen können ebenso eingebunden werden, entsprechend mit eingeschränkter Funktionalität.

Au/Zu-klappen: Mit dieser Funktion öffnet oder schließt der AppBuilder die Anzeige der gespeicherten Verbindungen.

Existierende Datenbank verbinden: Sind bereits über Importvorgänge Datenbanken importiert worden können Oracle / SQLite / Postgre verbunden werden.

Neue Datenbank erzeugen: Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit eine neue Datenbank (Oracle / SQLite / Postgre) anzulegen.

Alle aktualisieren: Die gespeicherten Verbindungen werden überprüft und wenn notwendig hinsichtlich der Struktur abgeglichen.

Alle testen: Mit dieser Funktion wir geprüft ob alle Verbindungen korrekt sind. Wenn Fehler auftreten werden diese angezeigt.

Dialoge Synchronisieren: Das „Dialoge Synchronisieren“ muss immer dann ausgeführt werden, wenn in Autodesk Map mit dem TB Admin im  Form Designer Änderungen an den Dialogen gemacht wurden. Denn MapEdit weiß von diesen Änderungen nichts und zeigt dann weil die Dialoge gecached sind alte Versionen dieser Dialoge an.

SQL Abfrage: Mit dieser Funktion starten Sie den AppBuilder internen SQL Editor mit dem Sie eigene SQL Abfragen ausführen können.

Klicken Sie auf den Button Existierende Datenbank verbinden in der Multifunktionsleiste und wählen Sie aus der Liste den Datenbanktypen aus.

Oracle

Vergeben Sie einen eindeutigen Anzeigenamen für die Datenbankverbindung und legen Sie diese mit OK an. Der Benutzername (Oracle User), das Passwort und der Service für die Verbindung kann direkt eingetragen werden.

Alternativ können Sie mit dem Button ASSISTENT den Verbindungsassistenten öffnen. Tragen Sie den User SYSTEM, das Passwort und den Datenbank Service ein. Werden Sie viele Verbindungen einrichten, dann aktivieren Sie die Option Passwort merken. Mit Anmelden/Aktualisieren werden alle vorhanden Oracle Benutzer aufgelistet. Der ausgewählte Benutzer wird mit OK bei der Verbindung eingetragen.

Falls der MapEdit Benutzername in Oracle-Triggern verwendet wird, aktivieren Sie die Einstellung Benutze Client Identifier. Kontrollieren Sie das Passwort und speichern Sie die Verbindung. Das System liest nun die Struktur des Oracle Users sowie die Map 3D-Einstellungen. Das kann unter Umständen etwas dauern. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, werden die Infos in der rechten Spalte angezeigt.

SQLite

Vergeben Sie einen eindeutigen Anzeigenamen für die Datenbankverbindung und legen diese mit OK an. In das Feld Dateiname tragen Sie den vollständigen Pfad (lokal auf dem Server) zum Verzeichnis und den Dateinamen ein.

Beachten Sie, dass der Windows-Benutzer IIS_IUSRS Lese- und Schreibrechte auf das Verzeichnis mit der SQLite-Datei benötigt.

Alternativ können Sie mit dem Button ASSISTENT den Verbindungsassistenten öffnen. Es werden alle SQLite-Datenbanken im Verzeichnis MumGeoData\Databases abgelegt sind. Wenn Sie das gewünschte File auswählen, werden Pfad und Dateiname automatisch übernommen. Speichern Sie die Verbindung. Das System liest nun die Datenbankstruktur. Das kann unter Umständen etwas dauern. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, werden die Infos in der rechten Spalte angezeigt.

Die Geometriedaten müssen in SQLite im Format FGF (das Format, das auch von FDO unterstützt wird) vorhanden sein damit diese gelesen/geschrieben werden können.

Bei SQLite ist darauf zu achten, dass das Datenbankfile im Infrastructure Studio bzw. MapGuide Maestro als unmanaged eingebunden wird und dass FDO Enabled = TRUE eingestellt ist (in den Eigenschaften der Datenbankverbindung). Sonst sind Änderungen (z.B. Digitalisieren) nicht sofort in der Karte sichtbar.

Postgre

Vergeben Sie einen eindeutigen Anzeigenamen für die Datenbankverbindung und legen diese mit OK an. Hinterlegen Sie Benutzernamen und Passwort, den Port und den Servernamen sowie den Namen der Datenbank.

Speichern Sie die Verbindung. Das System liest nun die Datenbankstruktur. Das kann unter Umständen etwas dauern. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, werden die Infos in der rechten Spalte angezeigt.

Der Datenbanktyp Postgre unterstützt die Fachschalenfunktionalitäten, wie Sie sie in Oracle gewohnt sind, nicht voll umfänglich. Sie können die Daten aus der Postgre-Datenbank verwenden, um Ihre Karten mit weiteren Themen anzureichern.

Umleitungen

Wenn in verschiedenen Projekten dieselben Suchen und/oder Tooltips verwendet werden möchten, aber auf unterschiedliche Fachschalen mit derselben Struktur zugegriffen wird (z.B. Wasser der Gemeinde X und der Gemeinde Y), so kann eine Umleitung eingerichtet werden. In der Suche bzw. im Tooltip wird dann der Name der Umleitung eingetragen und beim Aufruf in MapEdit wird abhängig vom Projekt die richtige Datenbankverbindung verwendet.

Konfiguration: Mit der Funktion Neu in der Multifunktionsleiste wird eine neue Umleitung erstellt. Vergeben Sie einen sinnvollen Anzeigenamen für die Umleitung und legen diese mit OK an.

Mit Hinzufügen wird eine neue Zeile eingefügt. Dort wird das Projekt ausgewählt und die Datenbankverbindung, auf die in diesem Projekt umgeleitet werden soll. Es wird ein Eintrag pro Projekt erstellt, in dem die Umleitung verwendet wird. Mit Entfernen können Zeilen wieder entfernt werden.

Nach dem Speichern steht die Umleitung in der Konfiguration der Suche etc. in der Liste der Datenbankverbindungen zur Verfügung und kann genauso verwendet werden.

Datenmodell Vorlagen

wird noch beschrieben

Planung

Um eine Variantenplanung einzusetzen, benötigt man eine Vorlage eines Datenmodelles. Dieses ist das Schema des Bestands eines Masterplans. Aus diesem Schema wird eine „leere“ Kopie erstellt, welche als Planungsvorlage=Datenbank Template für alle Planungen / Varianten verwendet wird. In die Planung kommen dann die neuen Objekte einer Planung( SQLite-Datenbank ).

Bei der Neuanlage der Planungstabellen werden im Bestands Schema/User zwei neue Tabellen angelegt:

  • ME_PLANNING
  • ME_PLANNING_VARIATION

Zum Erzeugen der Planungsvorlage wird das Programm Ora2SQLite verwendet. (mindestens Release 20.1.88 oder höher). Bei der Erstellung der Vorlage ist es zwingend notwendig, dass der Datei-Namen wie der Name der Datenbankverbindung des Bestandsuser plus ……_PLAN_TEMPLATE.SQLITE ist

Hintergrundfarbe der Planungsdialoge: Die Hintergrund Farbe der MapEdit Planungs-Dialoge / Formulare werden dann in dieser Farbe ausgeprägt, zur besserer Unterscheidung für den Anwender

Status Spaltenname: Name der Spalte welche in der Objektklasse vorhanden sein muss um von der Planung in den Bestand zu übertragen. Nur Objekte mit dieser Spalte können übertragen werden. Zudem auch die Relational damit verbundenen Objekte. (Siehe auch Sync Relationen)

Alle Datensätze übernehmen wo die Status Spalte folgenden wert hat: Die Objekte welche diesen Status (ID bzw. der Wert welcher in der Spalte steht) haben werden in den Bestand übertragen. (siehe auch Sync Relationen)

Nach Übernahme, setze Status Spalte auf: Nach der Übernahme des Objektes aus der Planung wird der Status auf diesen Wert gesetzt. Im Bestand- und im Planungsschema.

Bestands Planungs Spaltenname: In dieses Feld wird bei der Übertragung in den Bestand die Planungs/Revisionsnummer eingetragen. (wo das Objekt entstanden ist)

Button SYNC RELATIONEN BEARBEITEN: Über den Button wird definiert, welche Tabellen/Objektklassen aus der Planung in den Bestand übertragen werden.

Detaillierte Information zur Verarbeitung und Anwendung von Planungsvarianten erhalten sie von Consulting von Mensch und Maschine Infrastruktur

Datenprüfung( erst ab Rel 21.2.102)

Es können mehrere Datenprüfungen aufgesetzt werden. Jede Datenprüfung benötigt im AppBuilder eine „Einrichtungsdatenbankverbindung“ diese nur zum Aufsetzen und Testen von SQL’s benötigt wird. Eine Datenprüfung kann sowohl im Client als auch im AppBuilder ausgeführt werden. Eine einmal konfigurierte Datenbankprüfung kann auf beliebigen Datenbanken ausgeführt werden sofern die SQLs die man aufgesetzt hat auch mit der jeweiligen Datenbank kompatibel sind. D.h. Tabellen die in den Prüfungs-SQL’s Verwendung finden muss es auch geben.

Updated on September 9, 2021